Zum Inhalt der Seite

Spediteure klagen gegen Lkw-Kartell

Berlin. Rund 1.000 Transportunternehmen haben Klage gegen die an Preisabsprachen beteiligten Lkw-Hersteller erhoben. Der Branchenverband BGL erklärte am Mittwoch, die Klage gegen das Lkw-Kartell sei Ende Juni eingereicht worden. Die Transporteure forderten rund 85 Millionen Euro Schadenersatz, sagte ein BGL-Vertreter. Es ist die dritte Sammelklage gegen das Lkw-Kartell. Insgesamt verlangen die Spediteure Schadenersatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Die Lkw-Hersteller MAN, Daimler Truck, Volvo/Renault, Iveco, DAF und Scania sprachen ab 1997 über 14 Jahre hinweg die Verkaufspreise für ihre Fahrzeuge ab. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2025, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!