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EU-Kommission billigt Industriestrompreis

Brüssel. Mit einem neuen Beihilferahmen erlaubt die EU-Kommission künftig unter bestimmten Voraussetzungen direkte staatliche Subventionen, um Strompreise für Firmen mit einem hohen Energieverbrauch zu senken. Das entschied die Kommission am Mittwoch. Ziel sei angeblich, den Umbau der Industrie hin zur Klimaneutralität voranzutreiben, ohne dass die betroffenen Kapitalisten zu sehr in Mitleidenschaft gezogen würden. Konkret gestattet der neue Rechtsrahmen einen Nachlass von bis zu 50 Prozent auf den Großhandelsstrompreis – allerdings höchstens für die Hälfte des jährlichen Stromverbrauchs eines Konzerns. Zudem darf der Preis durch die Subventionen nicht unter 50 Euro pro Megawattstunde sinken. Die Maßnahme ist darüber hinaus zeitlich befristet: Subventionen dürfen für maximal drei Jahre pro Unternehmen gewährt werden und müssen bis spätestens Ende 2030 auslaufen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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