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Mehr Quecksilber in Gewässern als 1850

New Orleans. Weltweit transportieren Flüsse heute etwa zweieinhalbmal so viel hochgiftiges Quecksilber in die Meere wie noch um 1850. Das berichtet ein internationales Forschungsteam auf der Basis von Messwerten und Computermodellen. Hauptquellen des Schwermetalls sind industrielle Prozesse, Metallbergbau, Kleinbergbau bei der Suche nach Gold sowie die Verbrennung von Kohle, wie die Gruppe um Yanxu Zhang von der Tulane University in New Orleans in der Fachzeitschrift Science Advances am Wochenende vermeldet. »Quecksilberverbindungen sind starke Nervengifte, die die menschliche Gesundheit gefährden, vor allem durch den Verzehr von Fisch«, schreiben die Studienautoren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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