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Lokalzeitungsverleger von Regierung enttäuscht
Berlin. Deutsche Lokalzeitungsverleger sind von der neuen »schwarz-roten« Bundesregierung enttäuscht. »Im Koalitionsvertrag wurde bekanntlich die Senkung der Mehrwertsteuer auf Presseprodukte nicht berücksichtigt. Statt dessen heißt es lapidar, man wolle ›die Herausforderungen der Zustellung der Zeitungen‹ mit den Verlagen erläutern. Das ist, mit Verlaub, zu wenig«, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien (VDL), Kai Röhrbein, am Mittwoch in Berlin. In der Bundespolitik wird seit Jahren eine staatliche Förderung von Pressehäusern diskutiert. Es gab mehrere Anläufe und Modelle – bislang wurde nichts umgesetzt. (dpa/jW)
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