07.12.2004
Washingtons Statthalter
Wie die USA Ruandas heutigen Präsidenten installierten, und warum Paul Kagame weitgehend ungestört den dritten Kongo-Krieg innerhalb von acht Jahren beginnen konnte
Von Gerd Schumann
»Die UN-Mission MONUC teilte unter Berufung auf Augenzeugen mit, daß Bewaffnete im Osten der Demokratischen Republik Kongo in mehreren Dörfern Häuser angezündet hätten. Es habe sich vermutlich um ruandische Soldaten gehandelt.« (AFP, Montag, 6.12.2004)
Wer »Ruanda« sagt, muß »Ostkongo« denken. Wenn Paul Kagame zum dritten Mal innerhalb von acht Jahren die drei kongolesischen Grenzprovinzen überfallen läßt und von ruandischer Selbsthilfe gegen antiruandische Reb...
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