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Zollkonflikt: DHL stoppt Paketversand in die USA

Bonn. Als Folge des US-Zollkonflikts liefert der Bonner Logistikkonzern DHL ab sofort keine Pakete mehr an Privatleute in dem nordamerikanischen Staat aus, die einen Wert von mehr als 800 US-Dollar (aktuell 703 Euro) haben. Diese vorübergehende Maßnahme dauere voraussichtlich nur einige Tage, sagte eine Unternehmenssprecherin gegenüber dpa am Montag. Begründet wurde dies mit den geänderten Zollbestimmungen der USA, durch die der Grenzwert für ein formelles Einfuhrverfahren von 2.500 Dollar auf 800 Dollar gesenkt worden war. Diese Regelung habe einen hohen Mehraufwand bei der Verzollung verursacht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2025, Seite 2, Inland

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