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Weniger fühlen sich für Klima verantwortlich

Hamburg. 53 Prozent der Deutschen sehen sich im Kampf gegen den Klimawandel selbst in der Verantwortung. Vor vier Jahren seien dies noch 69 Prozent gewesen, teilte das Marktforschungsinstitut Ipsos am Donnerstag mit. Obwohl Europa sich laut jüngster Klimadaten am schnellsten erwärme, verorte die Mehrheit das Problem demnach eher im Ausland. Ferner ergab die Befragung, dass rund ein Viertel der Deutschen (27 Prozent) die Klimaforschung anzweifle, also Wissenslücken habe, und dass fast jeder zweite (45 Prozent) sich von der Bundesregierung im Stich gelassen fühle, wenn diese das Klima nicht schütze. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2025, Seite 5, Inland

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  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 18. Apr. 2025 um 20:26 Uhr
    »von der Bundesregierung im Stich gelassen« ist ein Euphemismus. »Verarscht« oder »in die Pfanne gehauen« passen wohl besser. Kleines Beispiel: Nachdem mein Gaslieferant mittels der Abrechnung mitgeteilt hat, dass er mir für die zwanzig Prozent Biogas, die meinem Gas beigemischt waren, den gesetzlichen CO2-Preis berechnen müsse, habe ich mir einen anderen Lieferanten gesucht. Jetzt ist zwar kein Bio mehr in meinem Gas, aber ich zahle jeden Monat vierzig Euronen weniger.
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