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Philosoph Boehm weist Kritik zurück

Erfurt. In der Debatte über eine Gedenkveranstaltung zur Buchenwald-Befreiung vor 80 Jahren hat der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm Kritik zurückgewiesen. »Jeder, der sich mit meiner Arbeit auseinandergesetzt hat, weiß: Ich schreibe als Enkel von Holocaustüberlebenden, um die Erinnerung zu verteidigen«, erklärte Boehm gegenüber der Zeit (Mittwochausgabe). Vor der Gedenkveranstaltung hatte die israelische Botschaft in Berlin Druck auf die Gedenkstätte ausgeübt. Die Stiftung hatte die geplante Rede Boehms aus dem Programm genommen. Der Enkel einer Holocaustüberlebenden hatte sich in der Vergangenheit kritisch zur israelischen Politik geäußert. Boehm zeigte Verständnis für den Schritt des Gedenkstättenleiters Jens-Christian Wagner. »Es gibt Druck, und es gibt Druck«, sagte Boehm. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2025, Seite 4, Inland

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