Zum Inhalt der Seite

Tarifeinigung in der Systemgastronomie

München. Nach fünf ergebnislosen Verhandlungsrunden haben die Gewerkschaft NGG und der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) bei einer Schlichtung durch das Landgericht München am Mittwoch eine Einigung erzielt, der am Donnerstag abend auch der BdS zugestimmt hat. »Nach der monatelangen Hängepartie ist der neue Tarifvertrag ein Schritt in die richtige Richtung«, kommentierte NGG-Verhandlungsführer Mark Baumeister die Einigung. Etwa 120.000 Beschäftigte bei Fast-Food-Ketten erwarten somit bis zum 31. Dezember 2026 je nach Tarifgruppe 9,8 bis 18,7 Prozent mehr Lohn, Tarifgruppe drei folglich 15 Euro pro Stunde. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2025, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!