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Estland schlägt Transitgebühr für Ostsee vor
Tokio. Nach den jüngsten Beschädigungen von Unterwasserkabeln in der Ostsee schlägt Estland eine Transitgebühr für die Nutzung der Gewässer vor. Damit sollen die hohen Kosten für den Schutz der am Meeresgrund befindlichen Leitungen gedeckt werden, sagte der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur am Rande eines estnisch-japanischen Verteidigungsministertreffens in Tokio. Die Durchfahrt der dänischen Meerenge könne eine Art »Versicherungsgebühr für Schäden an den Kabeln« erhoben werden. Hintergrund sind Vorfälle, bei denen Schiffe Kommunikations- und Energieinfrastruktur in der Ostsee beschädigt haben sollen. (Reuters/jW)
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