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Haushaltsdefizit stieg erste drei Quartale 2024

Wiesbaden. Das Defizit der öffentlichen Haushalte ist in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 16,1 Milliarden Euro höher ausgefallen als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Insgesamt wären 1,4 Billionen Euro eingenommen und 1,5 Billionen Euro ausgegeben worden. Mit Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung hätte alle Ebenen minus gemacht. Mit einem wachsenden Finanzierungsdefizit kämpften vor allem die Gemeinden. Dort betrage es 25,9 Milliarden Euro, 14,5 Milliarden mehr als im Vorjahr. Beim Bund hätten Verkäufe von Beteiligungen an der Commerzbank und der Deutschen Post AG das Minus verringert. Der Bund der Steuerzahler forderte dennoch, die Zahl der Ministerien zu reduzieren. Dessen Präsident Reiner Holznagel sprach von einer »radikalen Diät für die XXL-Regierung«. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2025, Seite 5, Inland

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