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Israels Regierung boykottiert Haaretz

Tel Aviv. Ende vergangener Woche kündigte das israelische Außenministerium an, dass es jegliche Werbung in der linken Tageszeitung Haaretz stoppen, die Abonnements seiner Mitarbeiter kündigen und die Kommunikation mit der drittgrößten Zeitung beenden werde. Auch andere Ministerien, Politiker und Persönlichkeiten Israels riefen zum Boykott auf, schrieb die Berliner Zeitung. Amos Schocken, der Herausgeber von Haaretz, hatte zuvor in einer Rede die internationale Gemeinschaft aufgerufen, Sanktionen gegen die Netanjahu-Regierung zu verhängen, von »Apartheid« und einer »zweiten Nakba« gegen die Palästinenser gesprochen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2024, Seite 14, Medien

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