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Auschwitz-Gedenken: Russen ausgeschlossen

Warschau/Oświęcim. Die Vertreter Russlands werden auch im kommenden Jahr von den Gedenkfeierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau ausgeschlossen. Das verkündete das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau am Montag und begründete den Ausschluss damit, dass eine solche Präsenz angesichts des Krieges in der Ukraine »zynisch« sei. Es ist bereits das dritte Mal seit 2022, dass Russland von den Gedenkfeierlichkeiten ausgeschlossen wird. Zuvor waren immer auch russische Vertreter bei den Zeremonien anwesend, die jedes Jahr am 27. Januar abgehalten werden – dem Tag, als sowjetische Soldaten 1945 an den Toren des Vernichtungslagers eintrafen und etwa 7.000 Überlebende befreiten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2024, Seite 1, Ausland

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