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Bundesregierung sagt Hilfe für ukrainische Soldaten zu

Berlin. Die Bundesregierung hat weitere Hilfen für die Aufnahme und Behandlung verletzter ukrainischer Soldaten in Deutschland zugesagt. Sie beschloss am Mittwoch, dafür zusätzlich bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wie Gesundheits-, Finanz- und Innenministerium in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten. Die Abrechnung der Kosten soll zudem künftig »unbürokratisch über das Bundesverwaltungsamt abgewickelt« werden. Die Bundesregierung hatte nach Beginn der russischen Invasion 2022 die Behandlung und Versorgung von Verletzten aus der Ukraine zugesagt. Seitdem wurden 1.173 Menschen in Deutschland behandelt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2024, Seite 2, Inland

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 18. Sept. 2024 um 20:00 Uhr
    Wie wäre es denn, statt den arbeitenden Steuerzahler immer wieder noch zusätzlich zu belasten, diese enormen Summen den deutschen Rüstungskonzernen »unbürokratisch« in Rechnung zu stellen?
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