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München: Mann bei Schusswechsel getötet

München. Die Polizei hat am Donnerstag in der Nähe des israelischen Generalkonsulats in München einen bewaffneten Mann bei einem Schusswechsel getötet. Der Mann sei schwer verletzt worden und dann gestorben, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Zu Identität und Motiv des Toten äußerten sich die Behörden zunächst nicht. Laut Berichten verschiedener Medien soll es sich um einen 18jährigen Österreicher mit bosnischen Wurzeln handeln, der der Nachrichtenagentur APA zufolge 2023 wegen Verdachts auf IS-Mitgliedschaft angezeigt worden war. Polizisten hatten den Mann gegen neun Uhr in der Nähe des Konsulats bzw. des NS-Dokumentationszentrums entdeckt. Er führte offen ein altes Militärgewehr mit aufgepflanztem Bajonett mit sich. »Er hat gezielt auf die Polizisten geschossen, die haben das Feuer erwidert«, sagte Innenminister Herrmann. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2024, Seite 1, Inland

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