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FDP will Teilnahme an Debatte einklagen

Potsdam. Die Brandenburger FDP will ihre Teilnahme an einer Fernsehdebatte des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) vor der Landtagswahl am 22. September gerichtlich einklagen. »Mit der Entscheidung, eine weltoffene und liberale Partei der Mitte, die sogar Teil der Bundesregierung ist, nicht einzuladen, sollen Wahlergebnisse vorweggenommen werden«, sagte Spitzenkandidat Zyon Braun. Der RBB hat für seine TV-Debatte am 17. September in Potsdam die Spitzenkandidaten von SPD, AfD, CDU, BSW, Grünen 90/Die Grünen, der Linken und von BVB/Freie Wähler eingeladen. Die FDP ist mit Blick auf die bisherigen Umfragewerte von zwei bis drei Prozent nicht auf der Einladungsliste des Senders. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2024, Seite 4, Inland

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