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Kenias Präsident entlässt Kabinett
Nairobi. Kenias Präsident William Ruto hat nach heftigen Protesten nahezu das gesamte Kabinett entlassen. Ausgenommen sei Außenminister Musalia Mudavadi, sagte Ruto in der Ansprache in seinem Amtssitz am Donnerstag. Demnach wurde auch der Generalstaatsanwalt mit sofortiger Wirkung entlassen. Ruto versprach eine »schlanke, kostengünstige, effektive« neue Regierung. Die Proteste in den vergangenen drei Wochen richteten sich gegen ein umstrittenes Steuergesetz, Rutos Amtsführung, Korruption sowie Verschwendung öffentlicher Gelder. Demonstranten stürmten dabei auch das Parlament, mindestens 39 starben. (dpa/jW)
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