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Fregatte »Hamburg« fährt ins Rote Meer

Wilhelmshaven. Die Bundeswehr beteiligt sich erneut mit einer Fregatte an dem EU-Marineeinsatz im Roten Meer, der sich offiziell gegen Angriffe aus dem Jemen auf den Schiffsverkehr richtet. Die Fregatte »Hamburg« verließ mit rund 240 Frauen und Männern an Bord den Stützpunkt in Wilhelmshaven, wie die Marine mitteilte. Laut einem NDR-Bericht fehlt dem Schiff aber ein spezielles Radar, mit dem ballistische Antischiffsraketen geortet werden können. Dennoch könne die »Hamburg« solche Flugkörper abwehren, betonte Marco Thiele vom Bundeswehr-Verband. Es sei »absolut unpassend«, von einem Himmelfahrtskommando zu sprechen. Laut NDR hat die Besatzung angesichts des fehlenden Radars ein »mulmiges Gefühl« bei dem Einsatz; in einem Gespräch soll der Begriff Himmelfahrtskommando gefallen sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2024, Seite 4, Inland

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