Deutsche Exporte nach China eingebrochen
Wiesbaden. Die deutschen Exporte nach China sind im Mai eingebrochen. Sie fielen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Ausfuhren in die USA wuchsen dagegen um 4,1 Prozent auf 13 Milliarden Euro. Die gesamten deutschen Exporte in Staaten außerhalb der EU sanken im Mai um 6,4 Prozent auf 58,6 Milliarden Euro. Der Handel mit diesen sogenannten Drittstaaten macht knapp die Hälfte aller deutschen Exporte aus. Das Sinken der Ausfuhren nach China hat mehrere Gründe. Immer mehr hochwertige Produkte werden in China selbst hergestellt. Deutsche Konzerne produzieren zunehmend vor Ort. Dazu kommen Handelsspannungen wegen geplanter Strafzölle der EU auf chinesische E-Autos. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagte am Freitag auf seiner Südostasienreise vor dem Eintreffen in der deutschen Botschaft in Beijing: »Dass in China der Konflikt beigelegt wird, ist auszuschließen.« (Reuters/jW)
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