-
20.06.2024
- → Ausland
UNO: Israel begeht Kriegsverbrechen
Genf. Israel hat im Gazakrieg nach Einschätzung des UN-Menschenrechtsbüros Zivilisten beim Einsatz von präzisionsgelenkten Bomben nicht genügend geschützt. »Das Gebot, Mittel und Methoden der Kriegführung so zu wählen, dass zivile Schäden vermieden oder zumindest so gering wie möglich gehalten werden, wurde bei der israelischen Bombenkampagne offenbar konsequent verletzt«, teilte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, am Mittwoch anlässlich der Veröffentlichung des Berichts »Wahllose und unverhältnismäßige Angriffe während des Konflikts in Gaza« mit. Bei gleicher Gelegenheit stellte auch die vom Menschenrechtsrat eingesetzte unabhängige Untersuchungskommission ihren Report zur Lage in den von Israel besetzten Gebieten vor. Darin werden Israel Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschheit und Folter vorgeworfen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!