Zum Inhalt der Seite

IW errechnet Folgen von EU-Austritt der BRD

Berlin. Ein Austritt der BRD aus der EU würde einer Einschätzung des kapitalnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge Millionen Arbeitsplätze kosten und den Wohlstand deutlich schmälern. Ein sogenannter Dexit werde schon nach fünf Jahren zu einem um 5,6 Prozent niedrigeren realen Bruttoinlandsprodukt führen, so ein Ergebnis der am Sonntag vorgestellten Studie. In dieser Zeit gingen der BRD 690 Milliarden Euro an Wertschöpfung sowie 2,5 Millionen Arbeitsplätze verloren. Als Grundlage dienten den Forschern weggefallene Handelsvereinbarungen und EU-Arbeitskräfte beim EU-Austritt Großbritanniens (»Brexit«). (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2024, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!