Zum Inhalt der Seite

Minister wollen Superreiche besteuern

Berlin. Eine von Brasilien als Mitglied der G20 angeregte globale Mindestbesteuerung von Milliardären wird von Ministern aus Südafrika, Spanien und der BRD unterstützt. Eine »Mindestabgabe in Höhe von zwei Prozent auf das Vermögen von Superreichen« könne »zusätzliche 250 Milliarden US-Dollar jährlich an Einnahmen weltweit erbringen«, heißt es in einem Namensbeitrag, der unter anderem von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD), Spaniens Finanzministerin María Jesús Montero und dem südafrikanische Finanzminister Enoch Godongwana unterzeichnet wurde. Am Donnerstag erschien der Text unter anderem im Spiegel. Milliardäre, »die bereits einen angemessenen Beitrag bei der Einkommenssteuer entrichten«, sollen nach Meinung der Autoren von der Mindestabgabe verschont werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!