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Minister wollen Superreiche besteuern

Berlin. Eine von Brasilien als Mitglied der G20 angeregte globale Mindestbesteuerung von Milliardären wird von Ministern aus Südafrika, Spanien und der BRD unterstützt. Eine »Mindestabgabe in Höhe von zwei Prozent auf das Vermögen von Superreichen« könne »zusätzliche 250 Milliarden US-Dollar jährlich an Einnahmen weltweit erbringen«, heißt es in einem Namensbeitrag, der unter anderem von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD), Spaniens Finanzministerin María Jesús Montero und dem südafrikanische Finanzminister Enoch Godongwana unterzeichnet wurde. Am Donnerstag erschien der Text unter anderem im Spiegel. Milliardäre, »die bereits einen angemessenen Beitrag bei der Einkommenssteuer entrichten«, sollen nach Meinung der Autoren von der Mindestabgabe verschont werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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