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Italiens Kartellbehörde bestraft Amazon

Rom. Italiens Kartellbehörde hat gegen den US-Handelsriesen Amazon eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro wegen unlauterer Geschäftspraktiken verhängt. Die Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato begründete dies am Mittwoch in Rom mit dem Aufbau der italienischen Website des Onlinekonzerns. In vielen Fällen sei bei Kaufoption nicht »einmalig«, sondern »regelmäßig« voreingestellt. Dadurch werde die Wahlmöglichkeit der Verbraucher erheblich eingeschränkt. Die Strafe dürfte dem Konzern nicht viel ausmachen: Im Schlussquartal 2023 machte der Handelsriese einen Gewinn von mehr als zehn Milliarden Euro. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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