-
25.04.2024
- → Ausland
Interpol fahndet nach iranischem Minister
Buenos Aires. Rund 30 Jahre nach dem Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires mit 85 Toten hat Argentinien die Festnahme des iranischen Innenministers Ahmed Wahidi gefordert. Interpol habe auf Antrag des südamerikanischen Landes einen Fahndungsaufruf zur Festnahme des Ministers ausgestellt, erklärte das Außenministerium in Buenos Aires am Dienstag (Ortszeit). Argentiniens Justiz beschuldigt Wahidi, bei der Planung des Anschlags im Jahr 1994 eine Schlüsselrolle gespielt zu haben. Mitte April hatte ein argentinisches Gericht den Iran für diesen und einen weiteren Anschlag in den 1990er Jahren verantwortlich gemacht. Die Beweisführung beruht lediglich auf Indizien. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!