Zum Inhalt der Seite

UNO warnt vor Hungersnot in Gaza

Genf. Im von Israel abgeriegelten Gazastreifen droht in nächster Zukunft eine Hungersnot, wenn nicht deutlich mehr Nahrungsmittel verteilt werden. Davor warnt der Direktor des Genfer Büros des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), Gian Carlo Cirri. »Die Situation ist extrem besorgniserregend«, sagte er am Mittwoch. »Wir kommen einer Hungersnot jeden Tag näher.« Er erinnerte an Einschätzungen, dass ein Drittel der Kinder im Gazastreifen unter zwei Jahren akut unterernährt sind. Unterdessen hat die israelische Armee (IDF) im Hinblick auf den geplanten Angriff auf die Stadt Rafah an der ägyptischen Grenze zwei weitere Reservebrigaden mobilisiert. Außerdem verkündete Israels Militär Angriffe auf die Hisbollah im Südlibanon. Die Hisbollah wiederum reklamierte Angriffe auf IDF-Soldaten im Norden Israels für sich. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2024, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!