Zum Inhalt der Seite

Nordkorea übt »nuklearen Gegenangriff«

Pjöngjang. Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) hat am Montag unter Anleitung von Staatschef Kim Jong Un eine taktische Übung mit Mehrfachraketenwerfern unternommen, um einen »schnellen nuklearen Gegenangriff« zu simulieren. Das berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Die Übung sollte demnach ein »klares Warnsignal« an »die Feinde« sein. Sie sei eine Reaktion auf das seit dem 12. April stattfindende umfangreiche Luftwaffenmanöver »Korea Flying Training 2024« (KFT 24) der USA und Südkoreas, das die Regierung in Pjöngjang als Provokation und Bedrohung ansieht. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2024, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!