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Armenien und Aserbaidschan vor IGH

Den Haag. Im seit Jahren andauernden Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) zum Bergkarabachkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan haben am Montag vormittag die letzten Anhörungen begonnen. Beide Länder beschuldigen sich gegenseitig der »ethnischen Säuberung« und weiterer schwerer Verstöße gegen internationales Recht. Das Verfahren vor dem IGH in Den Haag hatte bereits im Jahr 2021 begonnen. Fast alle der ehemals rund 120.000 armenischen Bewohner Bergkarabachs sind im September 2023 im Zuge der Eroberung der Enklave durch Aserbaidschan nach Armenien geflüchtet.(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2024, Seite 2, Ausland

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