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Journalistenstreik legt Medien in Portugal lahm

Lissabon. Ein Journalistenstreik hat am Donnerstag Portugals Medien lahmgelegt. Die Journalistengewerkschaft hatte die Medienschaffenden dazu aufgerufen, aus Protest gegen niedrige Löhne und prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der Branche den ganzen Tag die Arbeit niederzulegen – zum ersten Mal seit 42 Jahren. Nach Gewerkschaftsangaben waren insgesamt mehr als 20 Medienhäuser von dem Streik betroffen. Einer der größten portugiesischen Medienkonzerne, Global Media, hatte diese Woche die Entlassung von 20 Beschäftigten angekündigt, darunter etwa zehn Journalisten. Die Journalistengewerkschaft erklärte, Arbeitsplatzunsicherheit und niedrige Löhne in der Medienbranche beeinträchtigten das Recht der Menschen auf Information. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2024, Seite 2, Medien

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