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Tarifrunde bei Energiekonzern RWE eingeläutet

Foto: Roberto Pfeil/dpa
Dampfwolken über dem RWE-Kohlekraftwerk in Eschweiler bei Aachen

Essen. In der anstehenden Tarifrunde beim Energiekonzern RWE fordern die Gewerkschaften IGBCE und Verdi 12,5 Prozent mehr Gehalt für rund 10.000 Beschäftigte. Darauf hat sich die Tarifkommission geeinigt, wie IGBCE-Verhandlungsführer Holger Nieden am Donnerstag in Hannover mitteilte. Die Höhe entspreche dem »extrem guten wirtschaftlichen Ergebnis des Konzerns«, sagte Nieden. Drei Mal habe Deutschlands größter Stromerzeuger in den vergangenen drei Jahren per Ad-hoc-Meldung unerwartete Gewinnsteigerung bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen das Vorjahresergebnis wieder deutlich übertreffen. Die Gewerkschaften fordern außerdem eine deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie Sonderzahlungen für Gewerkschaftsmitglieder. Der bisherige Tarifvertrag ist bis Ende Februar gültig. Der neue soll zwölf Monate gelten. Die erste Verhandlungsrunde ist für den 23. Februar geplant. RWE zählte Ende 2022 weltweit umgerechnet gut 18.300 Vollzeitstellen, davon 13.000 in Deutschland. 10.000 davon sind Tarifbeschäftigte. (dpa/jW)

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Erschienen am 09.02.2024, Kapital & Arbeit

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