-
09.02.2024
- → Feminismus
Lebenslange Haft für Mord an trans Mädchen
Manchester. Fast ein Jahr nach der Ermordung einer transgeschlechtlichen Jugendlichen im Nordwesten Englands hat ein Gericht zwei 16jährige zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richterin Amanda Yip verurteilte Scarlett J. und den gleichaltrigen Eddie R. am Freitag vergangener Woche wegen Mordes und sprach von einer »sadistischen« Tat. Eine vorzeitige Haftentlassung ist frühestens nach 20 beziehungsweise 22 Jahren möglich. Die 16jährige Brianna Ghey war im Februar vergangenen Jahres in der nordwestenglischen Stadt Warrington ermordet worden. Die damals 15 Jahre alten Täter hatten mit einem Messer 28mal zugestochen. Nach einem vierwöchigen Prozess in Manchester hatte eine Geschworenenjury J. und R. schon im Dezember schuldig gesprochen. Richterin Yip verkündete nun das Strafmaß. Laut Anklage seien die beiden davon besessen gewesen, jemanden zu töten. Neben diesem »Hauptmotiv« hätten sie ihr Opfer aus Hass auf trans Personen getötet, sagte die Richterin. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!