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30.01.2024
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Prozess um Betrug mit Coronatestzentren
Köln. Wegen Abrechnungsbetrugs mit Coronatestzentren in Millionenhöhe muss sich seit Montag ein 38jähriger Mann vor dem Landgericht Köln verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem vor, nicht erfolgte Coronatests abgerechnet zu haben. Der Schaden soll sich auf rund 19 Millionen Euro belaufen. Den Anklagevorwürfen zufolge soll der Geschäftsführer ab März 2021 Coronatestzentren unter anderem in Köln betrieben haben. Angeklagt ist in dem Verfahren auch eine 47jährige Frau. Ihr wird laut Gericht vorgeworfen, Abrechnungsbetrug in einem von ihr betriebenen Testzentrum begangen zu haben. Dabei sei ein Schaden von über 800.000 Euro entstanden. (AFP/jW)
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