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Essen benennt Kardinal-Hengsbach-Platz um

Essen. Die Stadt Essen benennt den Kardinal-Hengsbach-Platz in der Nähe des Essener Doms wegen der Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen den 1991 gestorbenen Geistlichen um. Das entschied der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt am Mittwoch. Der Platz soll künftig Friedensplatz heißen. Die Beschilderung werde zeitnah geändert, sagte eine Stadtsprecherin. In Abstimmung mit dem Bistum werde eine erklärende Tafel zur Umbenennung aufgestellt. Der Gründungsbischof des Ruhrbistums und spätere Kardinal Franz Hengsbach soll in seiner Zeit als Weihbischof in Paderborn in den 1950er Jahren eine 16jährige sexuell genötigt haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2024, Seite 2, Inland

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 24. Jan. 2024 um 20:43 Uhr
    »Friedensplatz«! In Zeiten exzessiver Remilitarisierung und ausgerechnet an dem Ort der größten Kriegsgewinnlerdynastie zweier Weltkriege, der Krupps: Ein wahrlich makabrer Treppenwitz der Geschichte! »Rosemarie-Nitribitt-Platz« wäre da doch allemal angebrachter gewesen.
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