Zum Inhalt der Seite

Prozess gegen Teilnehmer an Aufmarsch eingestellt

Chemnitz. Mehr als fünf Jahre nach Ausschreitungen am Rande eines rechten Aufmarsches in Chemnitz ist der Prozess gegen drei verbliebene Angeklagte eingestellt worden. Das Verfahren gegen die wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung angeklagten Männer endete am Freitag, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Sie müssen jeweils 1.000 Euro an soziale Einrichtungen zahlen. Ursprünglich sollten sich neun Angeklagte verantworten. Die Neonazis sollen am 1. September 2018 nach einem »Trauermarsch« von AfD, »Pegida« und »Pro Chemnitz« Teilnehmer einer Protestkundgebung angegriffen und elf Menschen verletzt haben. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2024, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!