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Prozess gegen Teilnehmer an Aufmarsch eingestellt

Chemnitz. Mehr als fünf Jahre nach Ausschreitungen am Rande eines rechten Aufmarsches in Chemnitz ist der Prozess gegen drei verbliebene Angeklagte eingestellt worden. Das Verfahren gegen die wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung angeklagten Männer endete am Freitag, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Sie müssen jeweils 1.000 Euro an soziale Einrichtungen zahlen. Ursprünglich sollten sich neun Angeklagte verantworten. Die Neonazis sollen am 1. September 2018 nach einem »Trauermarsch« von AfD, »Pegida« und »Pro Chemnitz« Teilnehmer einer Protestkundgebung angegriffen und elf Menschen verletzt haben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2024, Seite 2, Inland

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