Zum Inhalt der Seite

Open-AI will »Werkzeug« gegen Desinformation

San Francisco. Angesichts der »Gefahr von Wahlbeeinflussung durch Desinformation« im Wahljahr 2024 will Chat-GPT-Entwickler Open-AI Hilfsmittel zur Rückverfolgung digitaler Inhalte einführen. »Wir wollen sicherstellen, dass unsere Technologie nicht in einer Weise genutzt wird, die den demokratischen Prozess untergraben könnte«, erklärte das Unternehmen am Montag in einem Blogbeitrag. Es werde an Werkzeugen gearbeitet, die es Nutzern ermöglichen, von Chat-GPT generierte Texte zuverlässig zuzuordnen und zu erkennen, ob ein Bild durch künstliche Intelligenz (KI) erstellt wurde. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2024, Seite 14, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!