Zum Inhalt der Seite

Pakistan: Sharif darf kandidieren

Islamabad. Nach einer am Montag verkündeten Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs in Pakistan kann der frühere Premierminister Nawaz Sharif bei der Parlamentswahl Anfang Februar antreten. Seine konservative Partei PML-N gilt nun als Favorit, zumal der beliebte Oppositionsführer Imran Khan, der derzeit im Gefängnis sitzt, voraussichtlich von dem Urnengang ausgeschlossen bleibt. Unterdessen sind am Montag bei einem Bombenanschlag im Nordwesten des Landes mindestens sechs Polizisten getötet worden. Sie sollten Impfungen gegen Polio bewachen. Seit der US-Geheimdienst CIA 2011 eine Impfkampagne nutzte, um insgeheim nach Al-Qaida-Gründer Osama bin Laden zu fahnden, hatte es immer wieder Anschläge auf medizinisches Personal in Pakistan gegeben. (dpa/AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!