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Zivilisten bei Drohnenangriff im Niger getötet

Niamey. Im westafrikanischen Niger sind am Freitag abend geschätzte 50 Zivilisten bei einem Drohneneinsatz des Militärs gegen Dschihadisten getötet worden. Das berichtete dpa am Montag unter Berufung auf Zeugenaussagen. Die Militärregierung des Sahelstaats hatte am Sonnabend abend im Fernsehen von zivilen Opfern in dem Dorf Tyawa nahe der Grenze zu Burkina Faso gesprochen, aber keine Zahl genannt. Demnach habe die Armee mit dem Luftangriff auf eine Attacke terroristischer Gruppen reagiert. Anschließend seien Leichen von Dorfbewohnern gefunden worden, hieß es weiter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2024, Seite 2, Ausland

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