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Wirecard-Prozess zieht sich hin

München. Der Wirecard-Prozess könnte doppelt so lang dauern wie bisher geplant. Die Strafkammer des Landgerichts München hat 86 zusätzliche Prozesstage bis zum 19. Dezember angesetzt, wie sie am Mittwoch mitteilte. Der Prozess gegen den Vorstandschef des 2020 kollabierten Dax-Konzerns, Markus Braun, läuft seit 8. Dezember 2022. Die ursprünglich angesetzten 100 Prozesstage wären am kommenden Mittwoch vorbei. Zunächst geht es vor dem Landgericht um 1,9 Milliarden Euro, die bei der Bilanzprüfung im Sommer 2020 fehlten. Laut Anklage haben sie nie existiert. Der Angeklagte sagt, sie seien von seinem untergetauchten Kompagnon Jan Marsalek beiseite geschafft worden. Das Gericht hatte zahlreiche Zeugen aus dem Ausland geladen, die nicht erschienen. Ausgesagt haben bislang hauptsächlich frühere Beschäftigte der Wirecard-Zentrale in Aschheim bei München. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2024, Seite 5, Inland

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