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»Rinderschützer« in Indien werden stärker

Chamdhera. Die zahlenmäßig wachsenden selbsterklärten Rinderschützer in Indien versuchen derzeit, mit Blick auf bevorstehende Wahlen an politischer Stärke zu gewinnen, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag berichtete. Recherchen ergaben demnach, dass jene extrem rechten Hindus große Gruppen gegen mutmaßliche Rinderschmuggler mobilisieren können. In der Vergangenheit sei bereits tödliche Gewalt gegen meist muslimische Rinderhändler angewandt worden. Einige Bundesstaaten haben demnach bereits das gemeinsame Patrouillieren von Polizei und den Rechten legalisiert. Streng gläubige Hindus verehren Kühe als heilige Wesen, weshalb ihnen das Schlachten und Verzehren verboten ist. Muslime dagegen weichen auf Rinderfleisch aus, da im Islam der Verzehr von Schweinefleisch ein Tabu ist. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2024, Seite 15, Antifaschismus

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