Zum Inhalt der Seite

Moskau sieht Farbrevolution in Belgrad

Moskau. Die Straßenproteste in der serbischen Hauptstadt Belgrad werden nach westlichen Schablonen organisiert, die bereits beim Schüren von Unruhen in anderen Ländern verwendet wurden. Das sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, am Mittwoch laut Agentur TASS auf einer Pressekonferenz in Moskau. Mitglieder des Oppositionsblocks Serbien gegen Gewalt, die seit den vorgezogenen Wahlen am 17. Dezember und dem Wahlsieg des amtierenden Präsidenten Aleksandar Vučić regelmäßig in Belgrad demonstrieren, hatten am 24. Dezember vergeblich versucht, das Belgrader Parlament zu stürmen. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2023, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!