-
20.12.2023
- → Inland
DB leitet Verkauf von Schenker ein
Berlin. Mit einer Anzeige im Wall Street Journal vom Dienstag hat die Deutsche Bahn (DB) das Bieterverfahren für die Logistiktochter DB Schenker eingeleitet – die einzige DB-Sparte, die nennenswerte Gewinne erzielt. 2022 waren es 1,8 Milliarden Euro, für 2023 wird mit einer Milliarde Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT) gerechnet, für 2024 wieder mit etwas mehr als einer Milliarde Euro. Schenker hat über 75.000 Mitarbeiter an mehr als 1.800 Standorten in über 130 Ländern. Weltweit gehört die DB-Tochter zu den vier größten Logistikkonzernen neben Kühne + Nagel, DHL und der dänischen DSV-AG. Der Komplettverkauf von Schenker an einen Wettbewerber oder einen Investor wird an der Konzernspitze der Bahn favorisiert. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!