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Sudan: WHO spricht von tiefer humanitärer Krise

Port Sudan. Nach fast acht Monaten Kämpfen im Sudan sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 12.000 Menschen getötet worden. Mindestens 33.000 Menschen seien durch Kämpfe verletzt worden, sagte der WHO-Vertreter im Sudan, Mohammed Taufiq Mashal, am Freitag über Videolink aus Port Sudan zu Reportern in Genf. Das Land sei in einer tiefen humanitären Krise. Mashal bezog sich auf Daten der auf weltweite Konflikte spezialisierten Organisation ACLED. 6,8 Millionen der 25 Millionen Einwohner seien aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben worden, die medizinische Versorgung teils zusammengebrochen, erklärte Mashal. Viele Kinder seien inzwischen unterernährt. Nach Daten des UN-Nothilfebüros OCHA sind von den für humanitäre Hilfe im Sudan nötigen 2,5 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr erst 39 Prozent von Geberländern eingezahlt worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2023, Seite 1, Ausland

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