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»Flugblattaffäre«: Beschwerden abgewiesen

Berlin. Der Deutsche Presserat hat nach einer Reihe von Beschwerden gegen die Süddeutsche Zeitung zu ihrer Berichterstattung über die »Flugblattaffäre« um Hubert Aiwanger der Redaktion den Rücken gestärkt. Das Gremium teilte am Dienstag mit, man habe die Beschwerden zur Verdachtsberichterstattung als unbegründet zurückgewiesen. »An dem veröffentlichten Verdacht, Aiwanger habe in seiner Jugend ein antisemitisches Flugblatt verfasst, bestand ein erhebliches öffentliches Interesse.« Zwar habe der geschilderte Vorgang bereits 35 Jahre zurückgelegen und Aiwanger sei damals noch nicht volljährig gewesen. Die Vorwürfe seien jedoch so gravierend gewesen, dass darüber berichtet werden durfte, ohne seinen Persönlichkeitsschutz zu verletzen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2023, Seite 14, Medien

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