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Neuseeland: Proteste gegen Anti-Maori-Politik

Wellington. Tausende Demonstranten haben sich am Dienstag laut Associated Press zu Protesten gegen die Indigenenpolitik der neuseeländischen Regierung versammelt. Die Demonstrationen in der Hauptstadt Wellington und in etwa einem Dutzend weiterer neuseeländischer Städte wurden von der Maori-Partei organisiert, die sich für die Rechte der indigenen Neuseeländer einsetzt. Sie richten sich gegen die »Anti-Maori«-Politik der neu gewählten Koalitionsregierung unter Premierminister Christopher Mark Luxon. Der Kovorsitzende der Maori-Partei, Rawiri Waititi, sagte, die Politik der Regierung würde Neuseeland »zurück ins 19. Jahrhundert« versetzen. Das Kabinett will unter anderem den Vertrag von Waitangi überprüfen. Änderungen in dem von britischen Kolonisten und Maori-Häuptlingen im Jahr 1840 unterzeichneten Gründungsdokument wirkten sich auf die aktuelle Gesetzeslage aus. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2023, Seite 2, Ausland

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