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Seenotrettungsschiff in Italien festgesetzt

Rom. Die italienischen Behörden haben nach Angaben von SOS Humanity das Seenotrettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation festgesetzt. Das Schiff »Humanity 1« sei nach einer Rettungsaktion im zentralen Mittelmeer am Sonnabend abend von den Behörden in der süditalienischen Stadt Crotone aus dem Verkehr gezogen worden, teilte die Organisation am Montag mit. Die Blockade gilt demnach für 20 Tage, zudem wurde eine Geldstrafe verhängt. Die Crew der »Humanity 1« sei über die Festsetzung informiert worden, nachdem sie am Sonnabend etwa 200 Bootsflüchtlinge aus Seenot gerettet und in der Hafenstadt in Kalabrien an Land gebracht habe, hieß es von SOS Humanity. Die Behörden werfen der Organisation vor, bei einem Rettungseinsatz die Anweisungen der zuständigen, von der EU aufgerüsteten libyschen »Küstenwache« zum Verlassen des Gebiets ignoriert zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2023, Seite 7, Ausland

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