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Apothekerprotest im Osten

Dresden. Aus Protest gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung haben sich am Mittwoch rund 2.000 Apothekerinnen und Apotheker aus den ostdeutschen Bundesländern in Dresden versammelt. Nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) blieben bis zu 3.000 Apotheken in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen des Protests geschlossen. Die Apotheker fordern unter anderem mehr Geld. Laut ABDA stehen die sie unter »immensem wirtschaftlichen Druck«. Lieferengpässe, gestiegene Betriebskosten und Personalmangel bereiteten ihnen zunehmend Probleme. Die Gehälter sind den Verbandsangaben zufolge seit 2004 nicht gestiegen. Die Zahl der Apotheken in Deutschland nehme seit Jahren ab. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2023, Seite 5, Inland

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