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Jährlich drei Millionen arbeitsbedingte Todesfälle

Sydney. Weltweit sterben jedes Jahr fast drei Millionen Menschen an den Folgen von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten. Diese Zahlen gab die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montag zum Auftakt des Weltkongresses für Arbeitssicherheit im australischen Sydney bekannt, wie der Deutschlandfunk berichtete. Jährlich sterben laut ILO rund 330.000 Beschäftigte durch Arbeitsunfälle. Weitere 2,6 Millionen Erwerbstätige sterben an arbeitsbedingten Erkrankungen. Drei Viertel dieser krankheitsbedingten Todesfälle sind demnach auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Atemwegskrankheiten zurückzuführen. Die gefährlichsten Berufe sind laut dem Bericht der UN-Organisation die in Landwirtschaft und Baugewerbe, gefolgt von denen in Forstwirtschaft und Fischerei. Die Sterblichkeitsrate ist bei Männern mehr als doppelt so hoch wie bei Frauen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2023, Seite 1, Kapital & Arbeit

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