-
22.11.2023
- → Ausland
Nordirak: PKK-Guerilla attackiert türkische Armee
Erbil. Bei Guerillaangriffen des bewaffneten Arms der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sind zu Wochenbeginn im Bergland um den Zap-Fluß in der Kurdistan-Region des Irak offenbar Dutzende türkische Soldaten getötet worden. Das Pressezentrum der Volksverteidigungskräfte HPG teilte am Dienstag laut der kurdischen Nachrichtenagentur ANF mit, bei drei zeitgleichen Angriffen auf Stellungen der Invasionstruppen seien 49 Soldaten getötet und ein Dutzend Stützpunkte zerstört worden. Das türkische Verteidigungsministerium hat sich – wie in solchen Fällen üblich – nicht zu möglichen Verlusten geäußert. Zwei ihrer Kämpfer seien bei den Operationen gefallen, die ein »Gruß« zum bevorstehenden 45. Jahrestag der PKK-Gründung am 27. November gewesen seien, so die HPG, die zugleich die Bombardierung ihrer Stellungen durch türkische Kampfflugzeuge und Drohnen seit dem Wochenende meldete. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!