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Anklage wegen Geschäft mit Russland
Karlsruhe. Weil er einem russischen Waffenhersteller trotz Handelsbeschränkungen Maschinen zur Serienproduktion von Scharfschützengewehren verkauft hat, hat die Bundesanwaltschaft den Geschäftsführer einer Firma aus Baden-Württemberg angeklagt. Nach Angaben vom Montag wurde wegen Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart Anklage erhoben. Dieser muss entscheiden, ob er die Anklage zulässt und einen Prozess ansetzt. Der Geschäftsführer wurde am 10. August in Frankreich festgenommen und sitzt in Deutschland in Untersuchungshaft. (dpa/jW)
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