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Myanmar: 50.000 Menschen auf Flucht

Naypyidaw. Im Osten Myanmars sind angesichts andauernder Kämpfe zwischen dem Militär und bewaffneten Gruppen fast 50.000 Menschen auf der Flucht. Viele hätten in religiösen Einrichtungen Zuflucht vor Artilleriebeschuss und Luftangriffen gesucht, teilte das UN-Nothilfebüro OCHA am Freitag mit. Andere versuchten, über die Grenze nach China zu gelangen. Mindestens 17 Zivilisten seien seit Ausbruch der Kämpfe vor rund zwei Wochen ums Leben gekommen. Myanmars Präsident Myint Swe warnte vor einem Zerfall des Landes, falls es der Armee nicht gelinge, die Kontrolle in der Region zurückzugewinnen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2023, Seite 7, Ausland

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