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Ungarn: Antifaschisten angeklagt

Budapest. Die ungarische Staatsanwaltschaft wirft Antifaschisten aus verschiedenen Ländern vor, an gewalttätigen Auseinandersetzungen rund um den diesjährigen »Tag der Ehre« im Februar beteiligt gewesen zu sein, an dem seit mehr als zwanzig Jahren Faschisten der deutschen Wehrmacht und der SS gedenken. Zwei Antifaschisten aus Italien und der BRD befänden sich deshalb in Ungarn in Untersuchungshaft. Darüber hinaus seien vierzehn weitere internationale Haftbefehle erlassen worden. Das teilte die Rote Hilfe e. V. am Dienstag mit, verbunden mit der Forderung nach sofortiger Freilassung der Inhaftierten und der Aufhebung der Haftbefehle. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2023, Seite 7, Ausland

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